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Kessel von Korsun

Die Offensive von Korsun-Schewtschenkowski fand vom 24. Januar 1944 bis zum 16. Februar 1944 statt. Die Offensive wurde von der 1. und 2. Ukrainischen Front gegen Truppen der deutschen Heeresgruppe Süd im Raum von Korsun-Schewtschenkowski geführt und war Teil der viel größeren strategischen Dnjepr-Karpathen-Offensive in der Ukraine.


Die zwei sowjetischen Einschließringe, ein innerer und ein äußerer, konnten trotz beständiger deutscher Gegenangriffe gebildet werden. Armeen von zwei Ukrainischen Fronten konnten den Deutschen in dem Vorsprung nicht nur schwere Verluste zufügen, sondern sie beschäftigten auch weitere 15 deutsche Divisionen (darunter 8 Panzerdivisionen), die den äußeren Ring angriffen. Die sowjetischen Truppen blieben während der gesamten Operation äußerst mobil und verlegten schnell an jeden Ort, an dem sie benötigt wurden. Während der Schlacht wurden die 2. Panzerarmee, 13 Schützendivisionen und zahlreiche Artillerie- und Pioniereinheiten vom äußeren in den inneren Ring verlegt; 2 Panzerkorps, 2 Schützendivisionen und umfangreiche Artillerie verlegten vom inneren Ring nach außen – je nach Lage.


Die Schlacht begann mit einer sowjetischen Zange um den Vorsprung von Korsun–Schewtschenkowski, der zehn Tage später, am 28. Januar zu einer Einschließung führte. 60.000 Mann – insgesamt sechs deutsche Divisionen in ca. 55% ihrer vorgesehenen Stärke sowie eine Reihe kleinerer Kampfeinheiten – waren im Kessel gefangen. Die Sowjets hofften auf einen Sieg wie in Stalingrad und warteten auf die Kapitulation der deutschen Truppen. Doch der Nachschub der Luftwaffe in den Kessel war dieses Mal viel erfolgreicher. Es wurde ausreichend Nachschub ein- und die Verwundeten regelmäßig ausgeflogen. Die deutschen Truppen weigerten sich zu kapitulieren.


Ein deutscher Entsatzversuch des 3. Panzerkorps konnte schließlich vereitelt werden, so dass den Eingeschlossenen kein anderer Weg als ein Ausbruch blieb. Die Verteidiger begannen einen verzweifelten Versuch und konnten langsam die sowjetischen Linien durchbrechen. Am 16. Februar waren sie nur noch 7 km von der Freiheit entfernt. Erbitterte Gefechte am nächsten Tag führten dazu, dass die Verteidiger ihre gesamte schwere Ausrüstung zurücklassen mussten. Es gelang ihnen jedoch, sich mit den Entsatzkräften zu vereinigen. Deutschen Schätzungen zufolge gelang 36.000 der 60.000 im Kessel gefangenen Männer der Ausbruch. Sowjetischen Angaben zufolge entkam kein Deutscher, man spricht von 55.000 gefallenen Deutschen und 18.000 Kriegsgefangenen aus dem Kessel.

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